Poesie

Verlass‘ Dich auf mich

Dein zufriedenes Schnurren ist es, was mich glücklich macht,
ich streiche über Dein weiches Fell.
Du bist wach, siehst mich, wie ich bin.
Schmiegst Dich an, an mich. Küsst mein Gesicht.

Kommst mir entgegen, wenn ich nach Hause komme.
Freust Dich, mich zu sehen. Deine Körpersprache zeigt es.
Forderst mich auf zum Spiel, bekommst nicht genug davon.
Du bist so glücklich, ich bin es auch.

In meinem Arm schläfst Du ein, zufrieden, als wäre das hier
das Paradies. Ja, so ist es.
Sanft küsse ich Deinen Kopf: „Ich habe Dich lieb“, flüstere ich.
Du machst mich glücklich, liebst mich einfach so.

—-

Freudig springst Du in die Höhe, Dein Lächeln voller Jubel.
Körpersprache, rein und ehrlich.
Du hast gewartet auf mich,
würdest warten, egal, wie lange es dauert.

Du verstehst nicht, warum ich manchmal gehen muss.
Manchmal winselst Du leise, wenn ich Dich zu Hause zurücklasse.
Ich weiß, es geht Dir gut, auch wenn ich nicht da bin.
Mein Herz schmerzt trotzdem, ich weiß Du vermisst mich.

Weit sind Deine Sprünge, über endlose Felder.
„Das muss der Himmel sein“, lese ich in Deinem Blick.
Glücklich wälzt Du Dich im Gras, sprintest erneut los.
Ich pfeife, Du kommst zurück zu mir.
Zu mir.

—-
Du hast mich schon von weitem gesehen,
meinen Wagen gehört.
Körpersprache, ehrlich und echt.
Ich strecke meine Hand aus nach Dir,
sehe die Liebe in Deinem Blick.

Ich steige über den Zaun,
gehe auf Dich zu,
Du weißt nicht, wie groß und stark Du bist.
Schmiegst Dich an, so dicht wie möglich,
schnaufst zufrieden.

Auf Deinem Rücken und wir fliegen.
Du hast Deinen eigenen Plan,
gehorchst aber, die Ohren gespitzt.
Glücklich, dass wir beide eine Reise machen,
Du und ich. Wir fliegen.


Verlass Dich auf mich, ich werde Dir alles geben was ich kann.
Lasse Dich nicht allein, liebe Dich, mit ganzem Herzen.

Bis Deine Kraft nicht mehr ausreicht, mich zu tragen,
Du nicht mehr aufstehen kannst.
Bis Dein letztes Schnurren erklingt, Dein Blick verschwimmt,
Du müde bist, vom Leben.
Bis Dein letzter Spaziergang kommt, Du nichts mehr essen möchtest.
Dein Spielzeug unberührt bleibt.

Wenn sie sagen, Du kannst nicht mehr,
ich muss entscheiden.
Der Abschied wird mein Herz entzweien,
möchte nicht ohne Dich sein.
Werde Dich dennoch gehen lassen, wenn ich muss.
Ich bleibe bei Dir, bis zum Schluss.
Dich für immer lieben. Für immer und immer mehr.
Ich werde wissen, ich hatte das Paradies mit Dir.
Werde wissen, genau das ist es, was ich Dir gab.
Alles.

Verlass Dich auf mich, ich werde da sein,
wenn Dein Atem stirbt.
Dich halten und Dich lieben.
Dir sagen „Danke, für die Zeit im Paradies“,
beten, dass wir uns wiedersehen.
Ich weiß, dort wo die reinen Seelen sind, dort gehst Du hin.
Verlass Dich auf mich, mein Bestes werde ich geben,
damit ich auch dorthin kommen darf.

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Dein Lächeln

An Deiner Hand ging ich die Straße entlang.
Ich sah auf zu Dir.
Du nahmst mich auf Deinen Arm, mit einem Lächeln.
Niemals war Dein Blick zu mir ohne jenes Lächeln.

Nicht nur jetzt sah ich die Welt, wie Du sie sahst,
oft hast Du sie mir gezeigt.
Unzählige Stunden lauschte ich dem Klang Deiner warmen Stimme.
Lauschte Geschichten, die voll Fantasie waren und solchen,
die nicht nur für uns beide, sondern für alle Welt Wirklichkeit waren.

Du warst nicht immer ein Held, jedoch immer meiner.
Viele Abgründe musstest Du sehen, Leid ertragen,
gezwungen, Wege zu gehen, die Menschen nicht einmal sehen sollten.
Du musstest wachsen, um nicht zu verlieren.
Mutig sein, weil es das Einzige war, was blieb.

Fernab von Perfektion wusstest Du, Du warst stärker als es schien.
Weit weg von Deiner Heimat war sie alles, was Dir blieb, für diesen Augenblick.
Dem Tode so oft im Angesicht, dass es für das Leben von Generationen reicht.
Warst Du nur einer unter vielen, so warst Du immer der meine.

Du bist es, von dem ich weiß,
dass Liebe keine Grenzen kennt,
wir stärker sind als wir erscheinen,
dass der Kampf sich lohnt.
Dein Mut ist, was mich treibt,
an Unmögliches zu glauben, Dein Glaube,
was mich abends einschlafen lässt.
Und am Ende war da noch Dein Lächeln, das für immer bleibt.